Das Spiel begann jedoch denkbar schlecht. Schon in der ersten Minute musste der Heimtorhüter hinter sich greifen. Das Eigentor war eher glücklich für die Toggenburger, da der Ball einem Verteidiger an den Fuss und dadurch ins Tor sprang. Die Appenzeller liessen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und kämpften weiter. Trotzdem mussten sie nochmals einen Treffer im ersten Drittel hinnehmen. So ging es mit dem Stand von 0:2 in die Pause.
Im zweiten Drittel wollten die Appenzeller eine Reaktion zeigen, was ihnen auch nach 8 Minuten gelang. Durch je einen Treffer von Benjamin Fässler in Überzahl und Mathias Ruf konnten die Appenzeller den Ausgleich feiern. Diese Tore fielen innerhalb von nur 2 Minuten wodurch der UH Appenzell wieder an seine Chance glaubte. Dies führte jedoch dazu, dass die Appenzeller etwas die Defensive öffneten was auch prompt durch die Toggenburger ausgenutzt wurde. Durch zwei schöne Schüsse ins hohe Eck und einem schön heraus gespielten Treffer gingen sie noch vor der Pause wieder mit 5:2 in Führung.
Im letzten Drittel konnten die Appenzeller dann wieder gut entgegen halten. Die Appenzeller kämpften und kamen immer wieder zu guten Torchancen. Doch auch der Gegner hatte immer wieder gefährliche Aktionen, welche jedoch durch gutes Verteidigen der ganzen Mannschaft abgewehrt werden konnten. Die Appenzeller gingen je länger das Spiel dauerte mehr in die Offensive, da sie noch drei Tore erzielen wollten, um in die Verlängerung zu kommen. Leider gelang ihnen der Anschlusstreffer erst vier Minuten vor Schluss, was sich als zu knapp erwies. Trotz Ersetzen des Torhüters gelang ihnen kein Treffer mehr. So verloren die Appenzeller das Spiel gegen United Toggenburg Bazenheid mit 3:5.
Trotzdem können die Appenzeller mit dem Spiel zufrieden sein, da sie dem Gegner einen harten Kampf geliefert haben. Nun freuen sich die Appenzeller schon auf den Saisonbeginn im Herbst, wenn sie wieder einen Ernstkampf haben.
Für den UHA spielten: Michael Inauen (Torhüter); Markus Koch (0 Tore / 1 Assist), Patrick Mösler, Rico Baumann (0/1), Matthias Ruf (1/0), Beni Fässler (2/0), Ernst Widmer(0/1), Raphael Jakob, Silvio Bischof, Alain Köppel, Michael Hollenstein, Roger Büsser, Aurel Eugster, Dimitri Kink, Mario Gasser.